Bernhard Kainz - der Hundeschweiger
Zwang- und Wortlos zum Erfolg!

Kainz Wappen

fasziendynamik - martina kainz
Hundeschweiger Bachblueten
Bachblüten für Hunde von "Hundeschweiger"

Panys Hundeschweiger Futter

FLOCKEN   

Kaltgepresst

Rudolf W. und Stella

 Aggressiv gegenüber BesucherStella

 

 

Eines Nachts hatte ich einen Traum

Ich ging im Nebel, links von der Gehsteigkante, eine Asphaltstraße entlang. Das Licht der Straßenbeleuchtung durchdrang schwach den Nebel. So kam ich von einem Lichtmast zum anderen. Unmittelbar blieb ich bei einem stehen. Ich empfand enormes Leid und starken Schmerz. Spontan wachte ich auf, und Tränen flossen über meine Wangen. Was war das für ein Traum? Ich konnte ihn nicht deuten und schlief langsam wieder ein.
Zirka vierzehn Tage später las ich unter der Rubrik ‚Fundhunde’ auf der Dechanthofseite im Internet – eine etwa einjährige Schäferhundmixhündin an einem Lichtmast in Poysdorf angeleint gefunden. Das war die Auflösung meines Traumes. Das ist mein Hund, der mir als Wegbegleiter zur Seite gestellt wird. Wegen mehreren Terminen war es mir nicht möglich, sofort zum Dechanthof zu fahren.
Stella, das ist der Name des Hundes, war ein sogenannter „Problemhund“. Der Hund bellte wie verrückt und knurrte mich zähnefletschend bei unserer ersten Begegnung an. Er hatte vier Vorbesitzer und wurde geschlagen, erfuhr ich. Komischerweise hatte ich nie Angst vor ihm. Er war ja schließlich mein Hund. Nur wusste er es wahrscheinlich noch nicht. Oder doch? Um es kurz zu halten, ich blieb zwei Stunden bei ihm in seinem Raum und beobachtete sein Verhalten. Er war vollkommen überdreht, total erschöpft und sein Kopf fiel vor Müdigkeit öfters auf seine Vorderpfoten. Am nächsten Tag war ich bereits um zehn Uhr wieder bei ihm. Diesmal mit einem Schemel, damit ich nicht wieder Wadenkrämpfe bekam. Diesen hätte ich gar nicht gebraucht, da Stella nach ungefähr sieben Minuten vor meinen Füßen lag. Vorsichtig begann ich, sie leicht zu berühren. Einen Tag später war Stella bei uns zu Hause.
Es dauerte einige Zeit, bis der Hund die Familienmitglieder akzeptierte. Besucher waren fast wie Freiwild und die Spaziergänge eine volle Herausforderung für mich. Stella wurde von den Vorbesitzern nicht sozialisiert. Ich unternahm mit ihm  stundenlange Streifzüge und  las eine Menge Bücher. Das Verhalten von meinem Hund wurde zwar besser, war aber noch weit von einer Entspannung entfernt. In meiner Verzweiflung sandte ich einen Hilferuf zum Himmel und siehe da, eine nette Bekannte machte mich auf Bernhard Kainz, genannt „Hundeschweiger“, aufmerksam.
Ich nahm mit Herrn Kainz Kontakt auf und wir vereinbarten einen Termin. Er läutete an der Haustür. Ich ging vor das Haus, begrüßte ihn und stellte mich als Rudi vor. Er sagte, ‚Bernhard’, und los ging die Sitzung. Stella bellte und knurrte wie verrückt und ging Bernhard voll „an“ den Pelz. Dieser Besucher verhielt sich jedoch anders als die vorhergehenden und damit hatte sie nicht gerechnet. Selbst ich staunte nicht schlecht. Wir gingen auf die Terrasse. Erst nach einer dreiviertel Stunde fragte mich der Hundeschweiger, welchen Namen der Hund hat. Bis dahin sprach er kein Wort mit ihm. Er war ganz einfach da und berührte ihn manchmal. Was soll ich sagen. Nach knapp vier Stunden war Stella wie ausgewechselt. Stella ging Bernhard nicht mehr „vom“ Pelz und er konnte sich ihren liebevollen Zuwendungen fast nicht entziehen. Bevor der Hundeschweiger unser Haus verließ, übergab er mir eine Liste, die ich abzuarbeiten hatte. Diese Anleitungen sind mir heute noch eine große Hilfe. Seit diesem Tag verbindet mich mit Bernhard eine ehrliche und aufrichtige Freundschaft.
Besucher sind seit diesem Zeitpunkt für unseren Hund keine Bedrohung mehr und umgekehrt. Die gemeinsamen Spaziergänge sind in der Zwischenzeit jedes Mal ein schönes Erlebnis. Selbst Wildtiere sind ihm egal. Stella bringt viel Leben und Freude in unser Haus. Meinen Freunden sage ich seit längerem – ich habe schon immer einen Hund gehabt. Seit einem Jahr aber ist er erst sichtbar. Auf den Tag genau ist es heute ein Jahr, seit mich dieses wunderbare Wesen auf meinem Lebensweg begleitet. Abschließend noch eine kleine Bemerkung – ich liebe meinen Hund Stella!

Rudolf W. Lanzendorf, 17. November 2009